"KOBRA" - 2017 weitere Unterstützung durch unser Poster-Projekt

Zum Jahreswechsel 2016/17 unterstützte unser SI Club Hannover 2000 erneut die Zentrale Koordinierungs- und Beratungsstelle "KOBRA" für Opfer von Menschenhandel. Diesmal finanzierten wir mit einem Betrag von 2200,-€ ein Poster-Projekt, für das insgesamt 12 Klientinnen von KOBRA zunächst fotografisch porträtiert wurden. Anschließend verfremdete die Fotografin Chantal Seitz (Studentin an der Hochschule Hannover) die Porträts durch Stillleben, die den jeweiligen Berufswunsch der Dargestellten symbolisieren. Das Ergebnis sind 12 Poster im Format A1, die derzeit in den Räumen der Beratungsstelle ausgestellt sind. Die Poster sollen aber vor allem bei der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden und Außenstehenden verdeutlichen, wie wichtig eine konkrete Berufsperspektive für den Aufbau einer eigenständigen Existenz der jungen Frauen ist. Ein willkommener „Nebeneffekt“ war jedoch schon das Fotoshooting, das dem Selbstwertgefühl der Porträtierten einen kräftigen Schub vermittelte. Die vorangegangene, angeleitete Reflektion über eine Vision ihres künftigen Lebensweges mit der Formulierung eines konkreten Berufswunsches war ebenso Teil des Projekts. Die Visualisierung der Berufswünsche wie Schneiderin, Erzieherin, Betreiberin einer eigenen Patisserie oder Köchin soll zugleich alle Teilnehmerinnen des Projekts bestärken in der zielorientierten Annäherung an ihre Wunschberufe. Heide Grape-Albers                

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März 2015 -"KOBRA"Besuch im Landesmuseum Hannover

"KOBRA"- Besuch im Landesmuseum Hannover März 2015

Am 26. März 2015 trafen sich erneut drei Clubschwestern mit zehn Klientinnen der Beratungsstelle KOBRA und ihren insgesamt acht Kindern im Alter zwischen 0 und 10 Jahren. Von KOBRA waren ebenfalls drei Beraterinnen dabei. Treffpunkt war diesmal das Landesmuseum Hannover, wo uns zwei Museumspädagoginnen und ein Tierpfleger schon erwarteten. Dem Alter der Kinder entsprechend wurden zwei Gruppen gebildet. Die jüngeren Kinder durften in den "Wasserwelten" einer Fütterung verschiedener Fischarten und eines bereits 12-jährigen Hummers zuschauen. Anschließend gab es spannende Erklärungen der Museumspädagogin und spielerische Aktivitäten bis hin zum Basteln von Tiermasken. Die Gruppe mit den älteren Kindern erkundete derweil in den "Landwelten" lebende Reptilien und Tierpräparate (z.B. ein Krokodil). Besonderes Interesse fanden hier auch die verschiedenen didaktischen Modelle und elektronischen Medien. Nach etwa eineinhalb Stunden ging es im Anschluss weiter in das Restaurant bell ´ Arte im benachbarten Sprengel Museum, wo der sog. Wintergarten für einen nachmittäglichen Imbiss bei Kaffee und Kuchen bzw. Eis für die Kinder für uns reserviert war. Ganz offensichtlich war es ein vergnüglicher und interessanter Nachmittag für alle Beteiligten. Wir danken dem Landemuseum und dem Restaurant für die aufmerksame und entgegenkommende museumspädagogische Betreuung und Bewirtung.

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KOBRA -Zoobesuch Mai 2014

Nachmittagsausflug mit Betroffenen von Menschenhandel

Mitte Mai 2014 war es soweit: Drei Clubschwestern begleiteten einen gut vorbereiteten und durch unsern Club finanzierten Zoobesuch von 12 Klientinnen der Beratungsstelle KOBRA und deren Kindern. Trotz des kühlen und wechselhaften Wetters war es ein großes Erlebnis für alle. Ein sorgloser und fröhlicher Nachmittag sollte es sein. Natürlich standen die eindrucksvollen Begegnungen mit exotischen und einheimischen Tieren im Vordergrund. Aber die Clubschwestern zeigten den Klientinnen auch Interesse an ihrer Situation und menschliche Zuwendung, was durch die sprachliche Vermittlung der KOBRA-Betreuerinnen erleichtert wurde.

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Zum Projekt "KOBRA" seit 2013

Der SI Club Hannover 2000 unterstützt die Zentrale Koordinierungs- und Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel "KOBRA". Unsere Förderung erfolgt sowohl durch "Zeitspenden" wie durch finanzielle Unterstützung.

In einem besonders gelagerten Einzelfall kooperieren wir bei diesem Projekt mit dem SI Club Hannover.

Unter dem Begriff des Menschenhandels wird in Deutschland die sexuelle Ausbeutung sowie die Ausbeutung der Arbeitskraft bei Ausnutzen einer Zwangslage oder der auslandsspezifischen Hilflosigkeit verstanden.

Der Verein KOBRAberät ausschließlich Frauen als Betroffene des Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung. Dabei sind vorwiegend Frauen und Mädchen nicht deutscher Herkunft Opfer von Menschenhandel, aber auch Frauen deutscher Herkunft können  davon betroffen sein.  

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